Um Ashtanga Yoga kennen zu lernen, bieten sich drei verschiedene Möglichkeiten:
1. Teilnahme an einem Workshop/Kurs für Einsteiger
2. Teilnahme an einem ganzen Ashtanga Yogakurs
3. Einzelunterricht (mehrere Einheiten, oder eine Einheit
als Vorbereitung auf den Kurs)
Ashtanga Yoga erfordert vom Anfänger mehr als andere Yogastile. Die spezifische Atemtechnik (Ujjayi), die Bandhas (ähnl. Powerhouse im Pilates), in Kombination mit der Abfolge der Übungen können
sich dem Anfänger als große Herausforderung stellen. Hierbei läßt sich bereits üben nicht dem vermeintlichen Leitstungsdruck zu verfallen, sondern gelassen das zu tun was im Moment möglich und
angebracht ist.
Ashtanga Yoga fordert vom Einsteiger Geduld. Der Effekt dieses Yogastils zeigt sich erst nach und nach.
Die Basis der Yogaklassen ist der traditionelle Mysorestil. Jeder Teilnehmer praktiziert hier für sich und lernt nach und nach schrittweise seine eigenständige Praxis kennen. D.h. die Vermittlung
nimmt einiges an Zeit in Anspruch.
Für angesagte Sequenzen müssen die Teilnehmer auf etwa demselben Level sein. Deshalb werden auch in Anfängerkursen viele Mysore-Elemente mit eingebaut. In den Kursen "für alle" können angesagte
Sequenzen, angepasst an die jeweiligen Teilnehmer, enthalten sein.
Aus diesen Gründen ist es sinnvoll sich ein paar Wochen/Monate Zeit zu nehmen um diese Praxis kennen zu lernen.
Einzelne Probestunden sind beim Ashtanga Yoga für Anfänger daher nicht sinnvoll.
Für einzelne Probestunden oder einen späteren Einstieg in Ashtanga Yogakurse werden folgende Vorkenntnisse vorrausgesetzt: