Die Kunst der Berührung

"Massage ... is a very ancient form of treatment that one may consider its history as old as that of mankind, and its beginning prehistoric."

(Emilia A.G. Kleen)

arabisch "mass": berühren

griechisch "massein": kneten

 

Ganzheitliche Massagen unterscheiden sich von der medizinischen Massage dadurch, dass sie den Menschen als ganzes betrachten, anstatt sich nur auf die physischen Zustände zu konzentrieren.
Verschiedene Massagetechniken bilden die Grundlage. Wird jedoch nur Technik angewandt, fühlt sich eine Massage lieblos und mechanisch an. Erst durch eine achtsame und liebevoll respektierende Haltung der/des Massierenden und deren/dessen einfühlende Berührungen wird die Massage zu einer Kunst, die den ganzen Menschen berührt.

 

Die Kunst einer Massage besteht in der liebevollen Wertschätzung des Menschen in seiner Gesamtheit und Berührungen, die über den Körper den ganzen Menschen ansprechen. Massage in ihrer vollendeten Form stellt eine Art von Meditation dar.

 

Die Sprache der Berührung ist eine Sprache, die wir alle sprechen.
Der Tastsinn ist der erste Sinn der sich entwickelt. Babys erfassen die Welt v.a. durch Tasten und nehmen so Kontakt nach Außen auf. Für ihr Heranwachsen sind liebevolle Berührungen von ihren Bezugspersonen lebensnotwendig. Berührung gibt Bestätigung, Wärme, Freude, Trost, neue Vitalität und sagt uns, daß wir nicht alleine sind.
Auch als Erwachsene sehnen wir uns nach liebevollen Berührungen, die häufig zu kurz kommen.

 

Massage ist eine ritualisierte Form der Berührung, in der es einen (oder mehrere) Geber und einen Empfänger gibt. Der Empfänger läßt sich vom Geber berühren, wobei energetisch ein Austausch über die Kommunikation von Haut zu Haut stattfindet.
Die Einstellung von Geber und Empfänger und die (nonverbale) Kommunikation zwischen beiden sind entscheidend für die Wirkung der Massage. Die Rolle des Empfängers ist es Vertrauen zu haben und sich dem Gebendem zu überlassen. Die Rolle des Gebenden ist es präsent zu sein, sich selbst von außen wahrnehmen zu können (beobachtendes Bewußtsein) und offen und sensibel für die Bedürfnisse des Empfängers zu sein.

 

Eine Massage wirkt entspannend, anregend und sensibilisierend auf die Sinne. Sie berührt mehr als nur den Körper, sie dringt in die Tiefe Ihres Seins und schafft Gefühle von Wohlbefinden, Vertrauen und Lebensfreude.

 

"Massage is the sharing of touch ... And yet massage goes farther than skin-deep, deeper even than muscles and bones - a good caring massage penetrates right to the depth of your being."

George Downing

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